Zum Inhalt springen
Glanzwerk BielefeldGlanzwerk Bielefeld — zur Startseite

Leistung

Lackaufbereitung

Die feinen Kratzer, die man nur in der Sonne sieht, sind der Grund, warum Lack stumpf wirkt.

Woran Sie es erkennen

  • Bei tiefstehender Sonne sieht der Lack aus, als läge ein Spinnennetz darauf.
  • Die schwarze Motorhaube wirkt grau statt tief.
  • Nach der Waschanlage sind neue feine Linien dazugekommen.

Was die meisten für stumpfen Lack halten, sind tausende feine Kratzer im Klarlack. Sie streuen das Licht, statt es zu spiegeln. Eine Politur trägt eine hauchdünne Schicht Klarlack ab, bis diese Kratzer verschwunden sind. Das geht nicht beliebig oft — deshalb messen wir vorher, wie viel Klarlack überhaupt da ist.

So gehen wir vor

Jeder Schritt hat einen Grund.

  1. 01

    Schichtdicke messen

    Vor jeder Politur messen wir an mehreren Stellen. Bei nachlackierten oder bereits stark polierten Fahrzeugen entscheidet das darüber, was wir verantworten kann.

    Schichtdickenmessgerät

  2. 02

    Vorwäsche und Dekontamination

    Zwei-Eimer-Handwäsche, danach Knete und Flugrostentferner. Was auf dem Lack klebt, würde beim Polieren mitgeschliffen.

  3. 03

    Testfläche

    Wir polieren zuerst eine kleine Fläche und zeige sie Ihnen. Erst danach legen wir fest, wie weit wir gehen.

  4. 04

    Schleifen und Polieren

    Je nach Zustand ein- oder zweistufig. Erst der Schnitt gegen die Kratzer, dann die Feinpolitur gegen Hologramme.

    Exzenter- und Rotationsmaschine

  5. 05

    Kontrolle unter Prüflicht

    Hologramme sieht man nur unter punktförmigem Licht. Wir gehen jede Fläche damit ab, bevor wir versiegeln.

Das Ergebnis

Was danach anders ist.

  • Waschstraßenspuren und Swirls im Klarlack
  • Matte, streuende Flächen ohne Tiefe
  • Hologramme aus einer früheren, unsauberen Politur
  • Leichte Kratzer, die der Fingernagel nicht spürt

Dauer und Preis

Der Zeitbedarf hängt am Zustand des Lackes und wird vorher mit Ihnen abgestimmt.

Der Aufwand hängt an Fahrzeuggröße, Lackhärte und Zustand. Eine schwarze Limousine mit weichem Lack ist etwas anderes als ein silberner Kombi. Fotos bei Sonnenlicht helfen uns bei der Einschätzung.

Häufige Fragen

Zur Lack.

Wie oft kann man einen Lack polieren?
Das hängt an der Klarlackdicke, nicht an einer festen Zahl. Werkslack liegt meist bei 100 bis 150 Mikrometer Gesamtaufbau. Jede vollwertige Politur nimmt einen kleinen Teil davon. Deshalb messen wir vorher, statt zu schätzen.
Warum ist zweistufig teurer?
Weil es die doppelte Arbeit ist. Der erste Durchgang entfernt die Kratzer und hinterlässt dabei selbst feine Spuren, der zweite entfernt diese Spuren. Bei leichten Fällen reicht ein Durchgang, und dann berechnen wir auch nur einen.
Hält das Ergebnis?
Die Kratzer sind weg und kommen nicht zurück. Neue entstehen aber wieder, sobald das Fahrzeug durch eine Waschanlage fährt. Deshalb empfehlen wir nach der Politur eine Versiegelung und Handwäsche.
Können Sie einzelne Teile machen?
Ja. Wenn nur die Motorhaube und das Dach betroffen sind, polieren wir auch nur die. Wir reden Ihnen keine Komplettbehandlung ein, die Sie nicht brauchen.
NachrichtAnrufen